Oldenburger Mannschaft gewinnt deutlich gegen das Team der Buxtehude Hedgehogs

Mehrere Regenpausen unterbrachen das Spiel der Hornets. Es war der Saisonauftakt für die Oldenburger.

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 Bild: Privat

First Pitch vom ersten Vereinsvorsitzenden Ralf, Deckers. Der Catcher der Oldenburg Hornets präsentierte sich am Wochenende in guter Form.

Als „große Unbekannte“ hatte der Kapitän und Trainer der Oldenburg Hornets, Niko Nobes, das Team der Buxtehude Hedgehogs noch eine Woche vorher bei einem Baseball-Vorbereitungsturnier bezeichnet. Am vergangenen Sonntag entwickelte sich dann ein „Duell auf Augenhöhe“, so Coach Nobes, was die Oldenburger in der Bezirksliga Nord mit 13:9 für sich entschieden.

Vor Beginn der Partie warf der erste Vorsitzende von SW Oldenburg, Ralf Deckers, einen First Pitch – den symbolischen ersten Wurf des Spiels, der die Saison eröffnete.

Die Anfangsphase des Matches war geprägt von starken Defensivleistungen auf beiden Seiten und Unterbrechungen des Spiels wegen Regens.
1:1 nach erstem Inning

Im ersten Spielabschnitt schafften es die Buxtehuder drei Spieler an die verschieden Bases zu positionieren, eine Situation, aus der sie sich einen erheblichen Punktegewinn erhofften. Allerdings behielt Kapitän Nobes auf der Werfer-Position die Nerven und warf zwei mal so, dass die Buxtehuder den Ball verfehlten („Strikeout“), so dass die Hedgehogs (Igel) nur einmal punkten konnten. Die Hornets konnten diesen Vorsprung mit Leichtigkeit wettmachen, so dass es nach dem ersten Spielabschnitt („Inning“) 1:1 stand.

Danach musste das Spiel erstmalig wegen schlechten Wetters unterbrochen werden. Nach fünf Minuten wurde zwar weitergespielt, aber nach einem punktelosen Inning für die Gastmannschaft erneut für 40 Minuten unterbrochen.

„Nach dieser langen Pause war es für beide Mannschaften nicht leicht“, erklärte Nobes: „Wir haben in der Defensive etwas den Rhythmus verloren und gleich drei Runs zugelassen.“ In der Offensive lief es besser: Die Oldenburger konnten mit zwei „Hits“ (Erreichen der ersten Base nach erfolgreichem Schlag des Schlagmanns) zum 4:4 ausgleichen.
Fünf Runs

Das vierte Inning brachte eine entscheidende Wendung. Nachdem die Defensive der Hornets die Hedgehogs bei vier Runs halten konnte, gelangen den Hornissen des SWO gleich fünf Runs, die Höchstpunktzahl, die man in einem Abschnitt erzielen kann.

Obwohl bereits zwei Oldenburger raus waren und ein weiteres „Out“ das Ende des Innings bedeutet hätte, schaffte es der SWO, die Gäste mit drei Schlägen auf 9:4 zu distanzieren. Die Buxtehuder konnten darauf nicht antworten: Zwei Strikeouts des zweiten Oldenburger Werfers und ein Fehler in der Kommunikation der Buxtehuder Offensive, der zum dritten Out führte, verhinderten mögliche Punkte. Im fünften Inning konnten die Hornets noch einen drauf setzen: Durch mehrere Singles und ein gutes Laufverhalten auf den Bases konnten die Oldenburger noch einmal um vier Punkte erhöhen und führten nach fünf von sieben Spielabschnitten mit 13:4. Um das Spiel zu drehen, hätten die Buxtehuder zweimal fünf Punkte in einem Inning erzielen müssen.

Doch schon im sechsten Inning wurde klar, dass die Hornets dieses lange ausgeglichene Spiel gewinnen würden. Doch die Hedgehogs besetzten alle Bases mit Schlagmännern. Dann flog ein Schlag der Buxtehuder sehr lang ins linke Oldenburger Feld. Der Ball konnte allerdings von einem Defensivspieler gefangen werden. Statt möglichen drei Punkten für Buxtehude war das Inning vorbei und das Spiel mit 13:5 entschieden.

In den letzten bedeutungslosen eineinhalb Spielabschnitten verkürzten die Hedgehogs noch auf 9:13 und stellten den Endstand her. „Das war kein einfaches Spiel für beide Teams“, erklärte ein zufriedener Niko Nobes nach dem Spiel, „aber vor allem unsere Defensive hat heute eine starke Leistung gezeigt, und ich bin froh, dass wir das Duell gewonnen haben.“

Autor: NWZ

Keine Niederlage bei Vorbereitungsturnier – Neue Spielzeit startet am Wochenende

Im vergangenen Jahr verfehlte die Mannschaft den Aufstieg knapp. Ein breiterer Kader soll jetzt den gewünschten Erfolg bringen.

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 Bild: privat

Bereiten sich auf die neue Spielzeit vor: Die Oldenburg Hornets (Mitte). In einem Vorbereitungsturnier trafen sie in Kreyenbrück auf Cornau (rot) und Barrien (grün). Am Sonntag steht das erste Saisonspiel gegen Aufsteiger Buxtehude auf dem Programm.

Baseball satt gab es am vergangenen Sonntag in Kreyenbrück zu sehen: Die Oldenburg Hornets veranstalteten ein Einladungsturnier, an dem sich auch die Cornau Buffaloes und die Barrien Green Bears beteiligten. Die Baseballer von Schwarz-Weiß Oldenburg wollten die Gelegenheit nutzen, um für die Saison der Bezirksliga Nord fit zu werden, die am kommenden Sonntag beginnt. „Wir wollen vor allem an Tiefe auf der Werfer-Position zulegen,“ sagt Kapitan und Trainer Niko Nobes mit Blick auf das vergangene Jahr: „Wir hatten einfach zu viele Verletzte auf der Position des Pitchers, das hat uns letztendlich den Aufstieg gekostet.“ Die Hornets wurden knapp Zweiter – nur einen Run hinter dem Ligaprimus Bremen Dockers.

Um so etwas in Zukunft zu vermeiden, stießen während des Winters zwei neue Werfer zur Mannschaft. Aber auch auf anderen Positionen veränderte sich das Team – so kamen weitere Spieler aus der eigenen Jugend hinzu. „Die Neuen gilt es jetzt möglichst schnell zu integrieren. Und die Etablierten müssen wieder fit für die Saison werden“, sagt der Kapitän, denn die Ziele bleiben ambitioniert: „Auch diese Saison ist unser Ziel der Aufstieg“, erklärt Nobes. Auch die darauffolgenden Playoffs gegen den Meister der Bezirksliga Süd sollen gewonnen werden.

„Ich schätze unsere Konkurrenz ungefähr so stark ein wie vergangene Saison,“ sagt Nobes. Die Liga ist stark besetzt, die letztjährigen Besten aus Bremen haben auf den Aufstieg verzichtet und werden auch dieses Jahr wieder auf die Oldenburger treffen. Und aus der Landesliga nimmt nun auch der Absteiger Buxtehude teil. „Buxtehude ist in der Tat die große Unbekannte,“ sagt Nobes über den ersten Gegner der Hornets in der Liga.

Nach dem ersten Spiel gegen Cornau blieben allerdings noch einige Zweifel: Der Endstand lautete 9:9 gegen die Mannschaft aus der Nähe Vechtas, die, genauso wie die Barrien Green Bears, in einer unabhängigen Liga ohne Verbandsbindung spielt. Kapitän Nobes bemängelte vor allem, dass die Defensive sich keine Warmlaufphase zu Beginn der Spiele erlauben könne. Mit der Offensive sei er aber sehr zufrieden gewesen: „Es war gut, dass wir im letzten Spielabschnitt noch fünf Runs erzielen konnten und das Spiel ausgeglichen haben.“

Gegen Barrien konnte dann deutlich mit 12:4 gewonnen werden. Gerade in diesem Spiel überzeugte die Defensive der Hornets.

„Das, was im ersten Spiel noch nicht ganz gepasst hat, funktionierte jetzt sehr gut“, konstatierte Nobes. Insgesamt zog der Oldenburger Spielführer auch eine positive Bilanz aus dem Turnier, und die Hornets gehen zuversichtlich in die neue Spielzeit.

Autor: NWZ